Das Orchester

Über das LJO Hamburg

Mit wundervollem Blick auf den Hamburger Hafen, Freude an der Musik und Liebe zum Detail proben wir jeden Montagabend anspruchsvolle Werke der Orchesterliteratur. Diese werden – wie vieles andere – von uns selbst bestimmt, denn wir sind seit unserer Gründung 1968 demokratisch und selbstverwaltet. Der Orchestervorstand besteht aus von uns gewählten Orchestermitgliedern.

So haben wir nicht nur die Möglichkeit, gemeinsam auf hohem Niveau zu musizieren, sondern auch Verantwortung für unser Orchester zu tragen.

Die wöchentlichen Proben werden durch intensive Stimmproben mit Dozenten und zwei Probenwochenenden pro Arbeitsphase ergänzt und finden ihren Höhepunkt in Konzerten in der Laeiszhalle und anderen Orten Hamburgs sowie auf regelmäßigen Konzertreisen, zuletzt nach Italien im Sommer 2018.

Unser Orchester wird vom Landesmusikrat der Freien und Hansestadt Hamburg getragen und von der Kulturbehörde finanziell unterstützt.

Das Landesjugendorchester Hamburg wird in dieser Arbeitsphase zum wiederholten Male von Justus Tennie dirigiert.

Verwaltung und Organisation

Das LJO Hamburg ist selbstverwaltet, d.h., dass Verwaltung und Organisation durch die Orchestermitglieder erfolgt. Die Mitglieder sind somit selbst dafür verantwortlich, dass alle Aktivitäten des Orchesters erdacht, geplant und durchgeführt werden.
Diese Aktivitäten beginnen beim Aufbauen von Notenständern für die Proben und reichen über Instrumententransporte, Konzertwerbung und die Einteilung der Finanzen bis zur Planung und Durchführung von großen Orchesterreisen.
Auch die Wahl des Dirigenten und die Zusammenstellung der Programme liegen voll in der Hand der Orchestermitglieder.
Die Selbstverwaltung fordert von ihren Mitgliedern über ihren musikalischen Einsatz hinaus viel Kreativität und Engagement. Sie gibt ihnen hierbei jedoch auch die Möglichkeit, das Gesicht des Orchesters mitzugestalten und mitzuprägen.

Die Organisationsleiter

Die Arbeit des Vorstandes wird von einer Organisationsleitung unterstützt, die vom Orchester gewählt und in Abstimmung mit dem Landesmusikrat eingesetzt wird.

Proben

Im Gegensatz zu den anderen Landesjugendorchestern ist das LJO Hamburg durch sein verhältnismäßig kompaktes Einzugsgebiet in der Lage, einmal wöchentlich zu proben. Während der mehrmonatigen Arbeitsphase ist somit auch viel mehr Zeit, sich tiefer in ein Programm einzuarbeiten als in den sonst üblichen zweiwöchigen Arbeitsphasen anderer Landesjugendorchester.

Zur Abrundung und Intensivierung der wöchentlichen Proben veranstaltet das LJO unmittelbar vor den Sinfoniekonzerten ein Probenwochenende außerhalb Hamburgs, auf dem die Mitglieder dem Konzertprogramm den letzten Schliff geben. Neben dem Sinfonieorchester bilden Mitglieder des LJO auch ein Kammerorchester, das je nach Möglichkeit in jährlichem Abstand eine Arbeitsphase durchführt.

Programme

Die Programme werden von allen Orchestermitgliedern beschlossen. Im Vorwege kann jedes Mitglied die eigenen Wünsche und Favoriten in einer Liste eintragen, Dozenten werden nach ihren Vorschlägen gefragt, da diese meist besonders gut wissen, welche Stücke gut für das Orchester wären / woran es am besten lernen könnte. Die künstlerische Leitung erstellt daraufhin mehrere Programmvorschläge, die dem Orchester zur Wahl gestellt werden. Zu guter Letzt wird demokratisch über das Programm der kommenden Saison abgestimmt.

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